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Forum Krebserkrankungen
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Stand: 24. August 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Der Begriff Kopf-Hals-Tumor bezeichnet per Definition eine Vielzahl von Krebserkrankungen, die im Bereich von Kopf und Hals auftreten können.
Je nachdem, von welcher Art Gewebe ein Kopf-Hals-Tumor ursprünglich ausging, unterscheidet man dabei:
Im Einzelnen kann ein Kopf-Hals-Tumor folgende Bereiche betreffen:
In Deutschland entwickeln schätzungsweise 50 von 100.000 Menschen jährlich einen Kopf-Hals-Tumor – mit größter Häufigkeit ist dabei der Mundhöhlen- und Rachenbereich betroffen: Jedes Jahr treten hier etwa 11.000 neue Fälle auf, wobei Männer fast 3-mal öfter vertreten sind als Frauen. Damit bilden Kopf-Hals-Tumoren in Mundhöhle und Rachen bei Männern die siebthäufigste Krebserkrankung überhaupt. Der am häufigsten von einem Kopf-Hals-Tumor betroffene Einzelbereich ist dagegen der Kehlkopf: Kehlkopfkrebs tritt in Deutschland jedes Jahr bei etwa 3.400 Männern und 500 Frauen auf.
Der Kopf-Hals-Tumor tritt überwiegend nach dem 60. Lebensjahr auf; die Häufigkeit von Kopf-Hals-Tumoren bei jüngeren Menschen steigt jedoch, wofür man unter anderem den schon frühen Konsum von Nikotin und Alkohol verantwortlich macht. In manchen Gegenden der Welt sind Tumoren im Bereich von Kopf und Hals aufgrund verbreiteter Gewohnheiten, die zu den Risikofaktoren für Krebs im Kopf-Hals-Bereich zählen (z.B. Kauen von Kautabak oder Betelnuss), besonders häufig.
Weiterlesen: Kopf-Hals-Tumor: Ursachen
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