Sie befinden sich hier:

Startseite > Krankheiten > Kontaktallergie (Kontaktdermatitis, allergisches Kontaktekzem)

Kontaktallergie (Kontaktdermatitis, allergisches Kontaktekzem)

Kontaktallergie (Kontaktdermatitis, allergisches Kontaktekzem)

Stand: 22. Juni 2012Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Bei einer Kontaktallergie (Kontaktdermatitis, allergisches Kontaktekzem) reagiert die Haut überempfindlich auf direkte Berührung mit einem bestimmten Stoff. Die Folge ist eine Entzündungsreaktion an der Kontaktstelle mit geröteter, geschwollener, nässender und/oder juckender Haut, Bläschen oder Schuppen.

http://i.onmeda.de/ts/allergie_niesen.jpg

Wie hoch ist Ihr Allergie-Risiko?

Heuschnupfen, Lebensmittelallergie oder allergisches Asthma? Testen Sie Ihr Allergie-Risiko! Zum Test ...

Kontaktallergien sind recht weit verbreitet. Am häufigsten ist dabei die Nickelallergie. Weitere mögliche Ursachen für eine allergische Kontaktdermatitis sind zum Beispiel Duftstoffe, Konservierungsstoffe, Reinigungsmittel und Gerbstoffe. Für eine Kontaktallergie können auch Pflanzen (z.B. Ringelblumen, Arnika) verantwortlich sein. In jedem Fall entwickelt sich die Überempfindlichkeit typischerweise im Lauf der Zeit durch wiederholte Kontakte. Daher sind bestimmte Berufsgruppen gehäuft betroffen, vor allem Friseure (allergisches Kontaktekzem durch Shampoos, Haarsprays, Haartönungen und -färbungen) und Reinigungspersonal (allergische Kontaktdermatitis durch Haushaltsreiniger).

Nach einem Hautkontakt mit dem allergieauslösenden Stoff dauert es allerdings eine Weile, bis sich die Kontaktdermatitis-Symptome zeigen: Die Kontaktallergie ist eine Allergie vom Typ IV (sog. Spättyp), die durch eine verzögerte Reaktion gekennzeichnet ist: Sie tritt frühestens 12 Stunden nach Kontakt mit dem auslösenden Stoff auf, meist erst 24 Stunden danach, manchmal noch später. Typischerweise ruft die Kontaktallergie die Symptome genau dort hervor, wo die Haut mit dem allergieauslösenden Stoff direkt in Berührung kam: So sind zum Beispiel bei einer Kontaktallergie gegen Haushaltsreiniger vor allem die Hände betroffen, während sich eine Kontaktallergie gegen Duftstoffe in Haarspray im Gesicht zeigen kann.

Bei einer Kontaktallergie besteht die Behandlung in erster Linie darin, den verantwortlichen Stoff zu meiden. Gegen eine bestehende Kontaktdermatitis erfolgt eine äußerliche Behandlung: Dazu kommen Glukokortikoide zum Einsatz. Wer ein chronisches allergisches Kontaktekzem hat, benötigt eine besondere Hautpflege, um die gestörte Barrierefunktion der Haut wiederherzustellen.

Weiterlesen: Kontaktallergie (Kontaktdermatitis, allergisches Kontaktekzem): Definition

Das könnte Sie auch interessieren

Krankheitsgebiete

Krankheitsgebiete

Von A wie Allergien bis Z wie Zahnerkrankungen – hier finden Sie alle Krankheiten nach Krankheitsgebieten sortiert. mehr ...

Weitere Themen:

Am häufigsten gelesen

Bilderpaarsuche

Bilderpaarsuche

Bilderpaarsuche ist ein Merkspiel, das Sie sicher noch aus Kindertagen kennen. Halten Sie Ihr Gedächtnis in Schwung und spielen Sie hier Bilderpaarsuche online! mehr ...

Weitere Themen:

PartnerangeboteAnzeige

Disclaimer:

© 2013 gofeminin.de GmbH – Das Informationsangebot rund um die persönliche Gesundheit auf www.onmeda.de dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf Onmeda zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch den Haftungsausschluss sowie unsere Hinweise zu den Bildrechten.