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Kompartmentsyndrom
KompartmentsyndromKompartmentsyndrom: VorbeugenStand: 30. März 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Einem Kompartmentsyndrom lässt sich durch angemessene und rechtzeitige Versorgung von Durchblutungsstörungen wirksam vorbeugen. Bei schwerwiegenderen Verletzungen am Unterarm oder Unterschenkel ist es wichtig, den Arm beziehungsweise das Bein hoch zu lagern, damit das Blut leichter aus dem Gewebe abfließen kann. Wenn viel Blut oder größere Mengen entzündlicher Flüssigkeit in das Gewebe eintreten, ist es mitunter sinnvoll, diese Flüssigkeit aus dem Wundgebiet über einen operativ angelegten Schlauch (Drainage) abzuleiten. Eine sorgfältige Blutstillung und eine regelmäßige Kontrolle der Gefäß- und Nervenfunktion helfen, ein Kompartmentsyndrom zu vermeiden oder frühzeitig zu erkennen. Beim Anlegen von Verbänden ist darauf zu achten, dass sie die Muskulatur nicht einschnüren. Wenn Sie nach einer Verletzung oder Operation Anzeichen für ein Kompartmentsyndrom verspüren, ist es wichtig, dass Sie die betroffene Region tief lagern und umgehend ärztlich versorgen lassen. Weiterlesen: Kompartmentsyndrom: Weitere Informationen Das könnte Sie auch interessieren
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