Kompartmentsyndrom: Diagnose

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (06. Januar 2016)

Beim Kompartmentsyndrom ergibt sich eine erste Diagnose in der Regel aus den bestehenden Beschwerden in Verbindung mit der Vorgeschichte: Wenn einer schmerzhaften, prallen Schwellung mit Spannungsgefühl (z.B. am Unterschenkel oder Unterarm) eine Unfallverletzung oder Operation vorausging, kann dies auf einen krankhaft erhöhten Gewebedruck auf Muskeln, Blutgefäße und Nerven hinweisen.

Bei Verdacht auf ein Kompartmentsyndrom überprüft der Arzt zunächst die Motorik, Durchblutung und das Empfindungsvermögen in der betroffenen Region: So kann er die Verdachtsdiagnose erhärten und das Ausmaß des Schadens feststellen. Um das Kompartmentsyndrom sicher zu diagnostizieren, bietet sich eine Druckmessung mithilfe einer in das betroffene Gewebe eingeführten Kanüle an.


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