Sie befinden sich hier:

Startseite > Krankheiten > Kompartmentsyndrom > Definition

Kompartmentsyndrom

Kompartmentsyndrom: Definition

Stand: 30. März 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Das Kompartmentsyndrom (engl. compartment = "Kompartiment" bzw. Abteilung, abgeschlossener Raum) ist per Definition eine Durchblutungsstörung von Muskeln, die in engen, wenig dehnbaren und von sehnenartiger Muskelhaut (Faszie) umschlossenen Kammern – sogenannten Muskellogen – liegen. Unmittelbare Ursache für die gestörte Durchblutung ist ein stark erhöhter Gewebedruck. Dieser erhöhte Druck schädigt auch die begleitenden Nerven.

Ein Kompartmentsyndrom kann sich grundsätzlich in jedem durch Faszie umschlossenen Raum im Körper entwickeln; meist bildet sich ein Kompartmentsyndrom jedoch in Unterarm und Unterschenkel. Es kann sowohl akut als auch chronisch auftreten. Ein akutes Kompartmentsyndrom ist dabei immer als Notfall anzusehen und erfordert ein schnelles Handeln.

Weiterlesen: Kompartmentsyndrom: Ursachen

Das könnte Sie auch interessieren

Orthopädische Erkrankungen

Orthopädische Erkrankungen

Erfahren Sie im Überblick mehr über orthopädische Erkrankungen und wie sie behandelt werden! mehr ...

Weitere Themen:

Am häufigsten gelesen

Sudoku

Sudoku

Sudoku spielen fördert das logische Denken und die Konzentrationsfähigkeit und hilft Ihnen, Ihr Gedächtnis spielerisch zu trainieren. mehr ...

Weitere Themen:

Disclaimer:

© 2012 gofeminin.de GmbH – Das Informationsangebot rund um die persönliche Gesundheit auf www.onmeda.de dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf Onmeda zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch den Haftungsausschluss sowie unsere Hinweise zu den Bildrechten.