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Kokzygodynie

Stand: 5. Juli 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Die Kokzygodynie ist eine schmerzhafte Erkrankung im unteren Teil der Wirbelsäule. Der Name leitet sich vom medizinischen Begriff der schmerzenden Knochengruppe ab, in diesem Fall dem Os coccygis. Dazu gehören die Knochen, die man als Steißbein oder auch als Kuckucksbein bezeichnet.

Eine Kokzygodynie kann spontan auftreten und sich wieder zurückbilden. Das Steißbein oder die Weichteile dieser Region reagieren auf Druck mit einem scharfen, stechenden oder ziehenden Schmerz.

Von einer Kokzygodynie sind Frauen häufiger als Männer betroffen. Ursache der Kokzygodynie sind in der Regel chronische Mikrotraumen, also winzige Verletzungen im Gewebe, etwa durch zu langes Sitzen. Seltener sind Nervenschmerzen (Neuralgie) oder eine Verletzung des Beckens die Ursache. Meist dauert eine Kokzygodynie einige Tage bis mehrere Wochen an, sie kann jedoch auch über Jahre hinweg bestehen und chronisch werden. Eine andere Bezeichnung für Kokzygodynie ist Steißbeinneuralgie.

Weiterlesen: Kokzygodynie: Definition

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