Startseite > Krankheiten > Kokzygodynie
Forenexperte: Dr. med. Christoph Wachter
Forum Chronische Schmerzen
Sie sind noch nicht registriert? Kostenlos registrieren
Stand: 5. Juli 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Die Kokzygodynie ist eine schmerzhafte Erkrankung im unteren Teil der Wirbelsäule. Der Name leitet sich vom medizinischen Begriff der schmerzenden Knochengruppe ab, in diesem Fall dem Os coccygis. Dazu gehören die Knochen, die man als Steißbein oder auch als Kuckucksbein bezeichnet.
Eine Kokzygodynie kann spontan auftreten und sich wieder zurückbilden. Das Steißbein oder die Weichteile dieser Region reagieren auf Druck mit einem scharfen, stechenden oder ziehenden Schmerz.
Von einer Kokzygodynie sind Frauen häufiger als Männer betroffen. Ursache der Kokzygodynie sind in der Regel chronische Mikrotraumen, also winzige Verletzungen im Gewebe, etwa durch zu langes Sitzen. Seltener sind Nervenschmerzen (Neuralgie) oder eine Verletzung des Beckens die Ursache. Meist dauert eine Kokzygodynie einige Tage bis mehrere Wochen an, sie kann jedoch auch über Jahre hinweg bestehen und chronisch werden. Eine andere Bezeichnung für Kokzygodynie ist Steißbeinneuralgie.
Weiterlesen: Kokzygodynie: Definition
Von A wie Allergien bis Z wie Zahnerkrankungen – hier finden Sie alle Krankheiten nach Krankheitsgebieten sortiert. mehr ...
Im Themenspecial finden Betroffene und Angehörige Informationen zu modernen Therapieformen sowie zur aktuellen Krebsforschung. mehr ...
Wir erfüllen die afgis-Transparenzkriterien. Das afgis-Logo steht für hochwertige Gesundheits-informationen.
Wir befolgen den HONcode-Standard für vertrauensvolle Gesundheitsinformationen. Kontrollieren Sie dies hier.
Onmeda zählt zu den zertifizierten Gesundheitswebseiten nach den Medisuch-Kriterien.
© 2012 gofeminin.de GmbH – Das Informationsangebot rund um die persönliche Gesundheit auf www.onmeda.de dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf Onmeda zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch den Haftungsausschluss sowie unsere Hinweise zu den Bildrechten.