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Kokzygodynie

Kokzygodynie: Therapie

Stand: 5. Juli 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Bei einer Kokzygodynie die passende Therapie zu finden, ist oft nicht leicht. Vor allem, wenn keine organische Ursache gefunden wurde. In den meisten Fällen besteht die Behandlung deshalb darin, die Symptome zu lindern:

  • Zur Therapie einer Kokzygodynie können in die schmerzhafte Stelle Lokalanästhetika gespritzt werden, welche die Region am Steißbein und den angrenzenden Weichteilen örtlich betäuben.
  • Auch physiotherapeutische Maßnahmen oder eine Mobilisation beziehungsweise Manipulation des Steißbeins (z.B. durch einen Osteopathen oder Chiropraktiker) sowie Akupunktur können hilfreich sein.
  • Lindernd können ebenfalls allgemeine Maßnahmen zur Entspannung, Wärmebehandlung oder Sitzbäder wirken.
  • Schmerzerleichterung bringt ein weiches Sitzkissen sowie ein Sitzring beziehungsweise ein Sitzkeil.

Bei der psychosomatischen Behandlung einer Kokzygodynie kommt es darauf an, den Erkrankten mit seinem ganz real empfunden Schmerz ernst zu nehmen. Dabei soll versucht werden, deutlich zu machen, dass die Kokzygodynie in diesem Fall keine organische Ursache hat. Ziel ist es hier, eine psychologische Sicht auf die Erkrankung zu bieten. Als weiterführende Maßnahme kommt eine Psychotherapie infrage.

Weiterlesen: Kokzygodynie: Verlauf

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