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Knochenkrebs

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (28. Januar 2014)

Mediziner bezeichnen alle bösartigen Geschwulste, die im Knochengewebe vorkommen, als Knochenkrebs. Dank moderner Therapieverfahren kann man Knochenkrebs in vielen Fällen heilen. Je früher der Krebs erkannt wird, desto besser ist auch die Chance, wieder gesund zu werden.

Zu den wichtigsten Symptomen von Knochenkrebs gehören Schmerzen und Schwellungen der Haut und des Gewebes über dem betroffenen Knochen beziehungsweise in unmittelbarer Nähe des Knochentumors. Außerdem kann es zu Bewegungseinschränkungen an Gliedmaßen kommen, die von Knochenkrebs betroffen sind. Solche Beschwerden müssen aber nicht zwingend mit einer bösartigen Geschwulst der Knochen zusammenhängen – sie treten auch häufig bei anderen, harmloseren Erkrankungen auf und sind damit kein sicherer Hinweis auf Knochenkrebs.

Formen von Knochenkrebs sind zum Beispiel das

  • Osteosarkom und
  • das Ewing-Sarkom.

Das Osteosarkom ist bei Erwachsenen sowie Kindern und Jugendlichen gleichermaßen der häufigste Knochenkrebs. Bei Kindern steht das Ewing-Sarkom an zweiter Stelle, bei Erwachsenen kommt es dagegen nur selten vor.

Die Ursachen für Knochenkrebs sind bisher nicht geklärt. Experten vermuten, dass genetische Faktoren eine Rolle spielen.

Um bei Knochenkrebs die Diagnose zu stellen, ordnet der Arzt zunächst nach einer ausführlichen Befragung (Anamnese) eine Röntgenuntersuchung und ein Blutbild an. Erhärtet sich dabei der Verdacht auf Knochenkrebs, kommen meist weitere Untersuchungsverfahren zum Einsatz, zum Beispiel eine Magnetresonanztomographie (MRT), eine Ultraschalluntersuchung oder eine Szintigraphie. Um Knochenkrebs sicher festzustellen und gutartige Knochentumoren auszuschließen, ist eine Gewebeprobe (Biopsie) notwendig.

Knochenkrebs behandelt der Arzt in der Regel mit einer Kombination aus Chemotherapie, Operation und Strahlentherapie. Die genaue Behandlung ist jedoch von Fall zu Fall verschieden. Sie hängt zum Beispiel von der Art, der Lage und der Größe des Tumors ab, aber auch davon, wie weit die Erkrankung bereits vorangeschritten ist.

Osteosarkom: Video






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