Knochenkrebs: Verlauf

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (22. Januar 2015)

Bei Knochenkrebs hängen Verlauf und Prognose von verschiedenen Faktoren ab, zum Beispiel der Art des Tumors, seiner Größe sowie der Ausbreitung.

Osteosarkom

Bei einem Osteosarkom hängt der Verlauf der Erkrankung vor allem davon ab, ob bereits Metastasen vorhanden sind. Hat der Tumor noch keine Tochtergeschwulste entwickelt, leben 5 Jahre nach der Diagnose noch etwa 62 von 100 Betroffenen. Bei sehr früh erkannten, kleinen Tumoren wird der Großteil der Betroffenen wieder gesund. Wenn sich der Knochenkrebs bereits ausgebreitet hat, verschlechtert sich die Lebenserwartung – insbesondere, wenn bereits Tochtergeschwulste vorliegen.

Ewing-Sarkom

Das Ewing-Sarkom ist eine Form von Knochenkrebs, bei der sich ein bösartiger Tumor im Knochenmark gebildet hat. Dank moderner Chemotherapien hat sich bei diesem Knochenkrebs die Lebenserwartung deutlich gebessert: Nach der Diagnose leben 6 bis 7 von 10 Betroffenen länger als 5 Jahre. Je früher das Ewing-Sarkom festgestellt und behandelt wird, desto besser ist die Prognose.


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