Knochenkrebs: Formen von Knochenkrebs

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (22. Januar 2015)

Es gibt verschiedene Formen von Knochenkrebs. Mediziner teilen die Tumoren, die den Knochenapparat befallen, nach dem Gewebe ein, aus dem sie entstehen. Dementsprechend können im Skelett Tumoren vorkommen, die von folgenden drei Bereichen ausgehen:

Zwei Formen von Knochenkrebs sind das Osteosarkom und das Ewing-Sarkom. Beide Krebsarten treten bevorzugt bei Kindern und Jugendlichen auf. Das Osteosarkom ist ein Tumor, der aus entarteten Knochenzellen entsteht. Das nach dem Pathologen John Ewing benannte Ewing-Sarkom ist ein bösartiger Bindegewebstumor, der vom Knochenmark ausgeht und vorwiegend die großen Knochen wie Oberschenkel- oder Schienbeinknochen befällt.

Muttergewebegutartige (benigne) Tumorenbösartige (maligne) Tumoren
Knorpel Osteochondrom, Chondrom, Chondroblastom, Chondromyxoidfibrom Chondrosarkom
Knochen Osteom, Osteoid-Osteom, Osteoblastom Osteosarkom
Knochenmark Eosinophiles Granulom, Retikulumzell-Sarkom Ewing-Sarkom,
Ungeklärt Riesenzell-Tumor Riesenzell-Tumor

Während einige Formen von Knochenkrebs das Knochengewebe zerstören (sog. osteolytische Tumoren), bauen andere Knochengewebe auf (sog. osteoplastische Tumoren). Auch Mischformen kommen vor.

Einige Erkrankungen täuschen Tumoren vor (sog. tumorartige Läsion, englisch: tumor-like lesion). Hierzu zählen beispielsweise bestimmte Fehlbildungen der Knochen (sog. fibröse Dysplasie) oder Zysten.


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