Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Knochenkrebs: Definition

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (28. Januar 2014)

Unter Knochenkrebs versteht man bösartige Geschwulste (Tumoren), die das Knochengewebe befallen. Bösartige Tumoren bestehen aus entarteten Zellen, die sich unkontrolliert und schneller als normale Zellen teilen. Dadurch zerstören sie das benachbarte gesunde Gewebe. Einige der Krebszellen gelangen von ihrem Ursprungsort aus über das Blut oder das Lymphsystem in andere Organe und vermehren sich dort als Tochtergeschwulste (Metastasen). Bei Knochenkrebs unterscheidet man primäre und sekundäre Tumoren.

Primäre Knochentumoren treten selten auf. Sie entwickeln sich direkt aus Zellen, die in den Knochen, im Knorpel oder im Knochenmark vorkommen. Zu den primären Knochentumoren zählen zum Beispiel das

  • Osteosarkom und
  • das Ewing-Sarkom.

Bei den sekundären Knochentumoren (Knochenmetastasen) handelt es sich nicht um Knochenkrebs im eigentlichen Sinne, denn sie entwickeln sich als Folge einer anderen Krebserkrankung. Sekundäre Knochentumoren entstehen dann, wenn ein Tumor, der in einem anderen Gewebe – zum Beispiel in der Brustdrüse oder der Lunge entstanden ist – ins Knochengewebe streut und Tochtergeschwulste im Knochen bildet. Sekundäre Knochentumoren können bereits vorhanden sein, wenn der Krebsherd im Ursprungsorgan noch keine oder kaum Beschwerden verursacht.

Das Wort Tumor (wörtlich: "Schwellung") steht nicht nur für bösartige Neubildungen, sondern gilt auch für gutartige Veränderungen: Neben den bösartigen Knochentumoren – also dem Knochenkrebs – zählen die wesentlich häufigeren, gutartigen Knochentumoren dazu. Dabei handelt es sich nicht um Krebs.

Darüber hinaus gibt es Geschwulste, die weder der einen noch der anderen Gruppe angehören. Mediziner nennen sie semimaligne ("halbbösartige") Tumore, da aus ihnen Knochenkrebs entstehen kann. Ein Knochentumor, der als semimaligne gilt, ist das sogenannte Chondrom, das sich aus Knorpelzellen entwickelt.






Anzeige