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Kindlicher Knick-Senkfuß

Kindlicher Knick-Senkfuß: Definition

Stand: 4. Dezember 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Der Begriff kindlicher Knick-Senkfuß oder kindlicher Knick-Plattfuß bezeichnet per Definition eine häufige, meist harmlose Fußfehlstellung bei Kindern, die durch anatomische Unterschiede des kindlichen Körpers im Vergleich zu Erwachsenen bedingt ist. Kennzeichnend für den Knickfuß ist eine Knickstellung des Fußes, bei der die Ferse am Knöchel nach außen abgeknickt erscheint (X-Stellung der Ferse); beim Senkfuß ist das innere Fußgewölbe abgeflacht. Damit ähnelt der kindliche Knick-Senkfuß in seinem Erscheinungsbild dem Plattfuß des Erwachsenen.

Kindliche Knick-Senkfüße kommen bei den meisten Kindern vor und entstehen aufgrund des noch nicht vollständig entwickelten Skeletts im Rahmen der normalen Entwicklung (daher auch physiologischer Knick-Senkfuß genannt). Häufig fällt die Fußverformung erst bei Gehbeginn auf, wobei der normale Gang jedoch in der Regel nicht beeinträchtigt ist. In der Regel bildet sich ein kindlicher Knick-Senkfuß ohne Behandlung von alleine zurück. Nur ausgeprägte Formen, die den Fuß in der Bewegung einschränken, oder bleibende Knick-Senkfüße nach dem siebten Lebensjahr sind krankhaft und erfordern eine Behandlung.

Weiterlesen: Kindlicher Knick-Senkfuß: Ursachen

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