Kindlicher Knick-Senkfuß: Definition

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (19. Dezember 2014)

Der Begriff kindlicher Knick-Senkfuß oder kindlicher Knick-Plattfuß (bzw. Pes planovalgus) bezeichnet per Definition eine häufige, meist harmlose Fußfehlstellung bei Kindern, die durch anatomische Unterschiede des kindlichen Körpers im Vergleich zu Erwachsenen bedingt ist.

In seinem Erscheinungsbild ähnelt ein kindlicher Knick-Senkfuß dem Plattfuß des Erwachsenen:

  • Beim Knickfuß zeigt der Fuß eine Knickstellung, weil die Ferse am Knöchel nach außen abgeknickt erscheint (X-Stellung der Ferse).
  • Beim Senkfuß ist das innere Fußgewölbe abgeflacht, sodass der Fuß mehr am Boden aufliegt.

Ein kindlicher Knick-Senkfuß entsteht aufgrund des noch nicht vollständig entwickelten Skeletts im Rahmen der normalen Entwicklung (daher auch physiologischer Knick-Senkfuß genannt). Entsprechend kommt die Fußverformung bei den meisten Kindern vor. Häufig fallen kindliche Knick-Senkfüße erst bei Gehbeginn auf, wobei der normale Gang jedoch in der Regel nicht beeinträchtigt ist.

Überwiegend bildet sich ein kindlicher Knick-Senkfuß ohne Behandlung von alleine zurück. Nur ausgeprägte Formen, die den Fuß in der Bewegung einschränken, oder bleibende Knick-Senkfüße nach dem siebten Lebensjahr sind krankhaft und erfordern eine Behandlung.


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