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KlumpfußKlumpfuß: Therapie(Stand: 28. März 2009) Entscheidend für die erfolgreiche Behandlung des Klumpfußes ist eine rechtzeitige und konsequente Therapie, die unmittelbar nach der Geburt beginnen, im Verlauf kontrolliert und gegebenenfalls bis zum Wachstumsabschluss fortgeführt werden sollte. Das Behandlungsprinzip besteht darin, die Fußfehlstellung mit kleinen Kräften über längere Zeit hinweg schrittweise zu korrigieren. Dieses Ziel wird über eine manuelle Korrektur der Fehlstellung mit so genannten redressierenden Oberschenkelgipsverbänden erreicht. Die Gipsverbände werden zunächst täglich, später in wöchentlichen Abständen in zunehmender Korrekturstellung gewechselt (Etappengipsbehandlung). Ergänzend zur Gipsbehandlung bewirken krankengymnastische Übungen eine Kräftigung und Dehnung der Muskulatur. Nach Abschluss der Gipstherapie muss die Erhaltung der korrigierten Stellung mit Apparaten, Nachtschienen und Einlagen längere Zeit fortgesetzt werden. Regelmäßige Kontrollen während der ersten Lebensjahre, zum Teil bis zum Ende der Wachstumsphase sind notwendig, um Rezidive möglichst frühzeitig behandeln zu können. Verschiedene Operationen können sich anschließen, wenn es zu keinem ausreichenden Korrekturergebnis oder zu einem Wiederauftreten (Rezidiv) kommt.
Weiterlesen: Klumpfuß: Verlauf Autor: Onmeda Redaktion Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Das könnte Sie auch interessieren
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