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Klaustrophobie: Diagnose

Veröffentlicht von: Wiebke Raue (30. November 2015)

Um bei Verdacht auf Klaustrophobie die Diagnose zu sichern, fragt der Arzt oder Psychologe zunächst nach den Beschwerden. Zudem wird er wissen wollen, wann die Symptome auftreten und ob die Angst an bestimmte Situationen oder Objekte gebunden ist, so zum Beispiel an Fahrstuhlfahren.

Wichtig ist auch zu wissen, wie stark die Symptome sind und für wie lange sie anhalten. Mithilfe dieser Informationen kann der Experte herausfinden, ob eine reine Klaustrophobie vorliegt oder ob eine andere Erkrankung die Ursache ist, zum Beispiel eine Agoraphobie.

Ein Hilfsmittel für die Diagnose einer Klaustrophobie kann ein sogenanntes Angsttagebuch sein. Es gibt dem Therapeuten genaueren Aufschluss über den Patienten und seine Beschwerden und kann dem Experten erleichtern, den Behandlungsablauf besser zu planen.

Symptome wie Angst, Schweißausbrüche oder Herzrasen sind typisch für eine Angsterkrankung wie der Klaustrophobie. Sie können aber auch bei verschiedenen körperlichen Erkrankungen auftreten, so etwa bei einer Schilddrüsenüberfunktion. Um eine organische Ursache auszuschließen, wird der Arzt seinen Patienten körperlich untersuchen, zudem wird er gegebenenfalls verschiedene Laborwerte ermitteln und ein EKG erstellen.

Eine Ärztin macht sich Notizen, ihr gegenüber sitzt eine Patientin. © Jupiterimages/iStockphoto

Liegt eine Klaustrophobie vor? Die Angaben des Betroffenen helfen bei der Diagnose.



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