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Keuchhusten (Pertussis)

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Keuchhusten: Therapie

(Stand: 19. August 2009)

Bei Keuchhusten (Pertussis) ist eine frühzeitige Therapie mit einem Antibiotikum angezeigt, so zum Beispiel mit den Wirkstoffen Erythromycin und Cotrimoxazol. Je früher der Betroffene das Antibiotikum einnimmt, umso schneller und unkomplizierter ist der Heilungsprozess.

Hat sich eine Person erst einmal mit dem Bakterium Bordetella pertussis infiziert, kann man den Ausbruch der Erkrankung nicht mehr verhindern. Antibiotika lindern die Symptome zwar nicht, sorgen jedoch dafür, dass der Betroffene weniger lange ansteckend ist. Nach Beginn der Therapie dauert es etwa fünf Tage, bis keine Ansteckungsgefahr mehr besteht.

Kranke Säuglinge müssen ins Krankenhaus, da sie häufig Schleim nicht selbstständig abhusten können, sodass dieser abgesaugt werden muss.

Zu Hause können einfache Maßnahmen die Beschwerden lindern:

  • ruhige Umgebung
  • Der Erkrankte sollte möglichst viel trinken und häufige kleine Mahlzeiten einnehmen.
  • Da die Hustenanfälle vor allem in der Nacht auftreten, sollte man für kühle und feuchte Raumluft sorgen, so z.B. durch das Aufhängen feuchter Handtücher im Zimmer.

Zudem braucht das Kind viel Zuneigung. Die Eltern sollten es während der Hustenanfälle beruhigen.

Weiterlesen: Keuchhusten: Verlauf

Autor: Onmeda Redaktion

Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

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