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Kehlkopfkrebs (Larynxkarzinom)

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (09. März 2015)

© Jupiterimages/iStockphoto

Kehlkopfkrebs (Larynxkarzinom) ist ein seltener bösartiger Tumor. Man unterscheidet drei große Gruppen von Kehlkopfkrebs: oberhalb, innerhalb oder unterhalb des Bereichs im Kehlkopf, in dem sich die Stimmbänder befinden (sog. Glottis).

Am häufigsten liegen Larynxkarzinome im Bereich der Glottis. Sie werden deshalb auch als glottische Tumoren bezeichnet. Kehlkopfkrebs befällt Männer deutlich häufiger als Frauen. Die Erkrankung entsteht in vielen Fällen bei Menschen, die rauchen. Zigaretten- oder Pfeifenrauch gilt damit als wichtiger Risikofaktor für diese Erkrankung. Ein weiterer wichtiger Risikofaktor ist der exzessive Genuss von Alkohol. Durch den Verzicht auf das Rauchen und übermäßigen Alkoholkonsum können Sie Kehlkopfkrebs vorbeugen. Im Mittel sind Kehlkopfkrebs-Patienten 65 Jahre alt.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Krebserkrankungen, die in frühen Stadien keine Beschwerden verursachen, kann sich Kehlkopfkrebs früh durch Symptome wie eine anhaltende Heiserkeit bemerkbar machen.

Haben Sie länger als zwei Wochen mit einer heiseren Stimme zu kämpfen, sollten Sie daher Ihren Hausarzt aufsuchen, der Sie gegebenenfalls an einen Hals-Nasen-Ohren-Arzt überweisen kann.

Der Arzt kann Kehlkopfkrebs häufig schon durch eine einfache Untersuchung feststellen oder ausschließen: Mithilfe eines sogenannten Laryngoskops kann der Untersucher den Kehlkopf betrachten. Krebsverdächtige Stellen auf der Kehlkopfschleimhaut kann er so recht früh erkennen. Mithilfe einer Gewebeprobe (Biopsie), die unter dem Mikroskop untersucht wird, kann der Arzt den Verdacht bestätigen lassen. Um Kehlkopfkrebs zu behandeln, stehen operative Verfahren und die Strahlentherapie zur Verfügung. Hat der Arzt das Larynxkarzinom rechtzeitig in einem frühen Stadium erkannt, kann die Therapie die Erkrankung vollständig heilen (sog. kurative Therapie). Aber auch wenn eine Heilung nicht möglich ist, bieten moderne Tumortherapie-Methoden viele Chancen, die Lebensqualität zu erhalten und Symptome wie Tumorschmerzen möglichst gering zu halten (palliative Therapie).

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