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Forenexperte: Prof. Dr. Peter Wust
Forum Krebserkrankungen
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Stand: 27. September 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Kehlkopfkrebs (Larynxkarzinom) ist eine bösartige Tumorerkrankung des Kehlkopfs (Larynx) und gehört der Definition nach den Tumoren der oberen Luft- und Speisewege. Man kann ein Larynxkarzinom auch in die große Gruppe der Kopf-Hals-Tumoren einordnen. Kehlkopfkrebs macht nur etwa 0,9 Prozent aller Krebserkrankungen aus, ist also im Verhältnis relativ selten. Männer sind etwa siebenmal häufiger als Frauen von Kehlkopfkrebs betroffen. In Deutschland erkranken pro Jahr etwa 3.610 Männer und 510 Frauen an Kehlkopfkrebs. Im Mittel erkranken die meisten Betroffenen zwischen 64 und 66 Jahren an einem Larynxkarzinom.
Der Kehlkopf (Larynx) ist der oberste Abschnitt der Luftröhre. Er besteht aus einem Skelett von mehreren Knorpelplatten, die durch Bänder und Muskeln miteinander verbunden sind. Eine Knorpelplatte, die sogenannte Epiglottis, verschließt den Eingang zum Kehlkopf als Kehldeckel beim Schlucken, damit keine Speisen in die Luftwege eindringen können. Der aus den Stimmbändern bestehende Teil des Kehlkopfs wird als Glottis bezeichnet.
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