Startseite > Krankheiten > Kehlkopfentzündung (Laryngitis) > Definition
Stand: 11. Mai 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Bei einer Kehlkopfentzündung (Laryngitis) handelt es sich um eine Infektion des Kehlkopfes. Meist lösen Viren oder Bakterien die Entzündung aus, aber auch Rauchen, eine Überlastung der Stimme oder eingeatmete Schadstoffe können zu einer Kehlkopfentzündung führen.
Die Laryngitis kann in zwei unterschiedlichen Formen auftreten:
Um welche Form es sich handelt, beurteilt der Hals-Nasen-Ohren-Arzt je nach Auslöser, Symptomen und Dauer. Für beide Fälle sind Heiserkeit und Husten die typischen Anzeichen.
Die akute Kehlkopfentzündung (Laryngitis acuta) ist meist eine durch Viren oder Bakterien ausgelöste Infektion des Kehlkopfes. Häufig tritt diese Form der Kehlkopfentzündung in Zusammenhang mit Erkrankungen der oberen Atemwege auf, zum Beispiel Erkältungen, einer Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) oder einer Bronchitis. Zusätzlich zu einer bestehenden Infektion mit einem Virus (Erstinfekt) kann es dann zu einer zweiten, bakteriellen Infektion (Sekundärinfektion) kommen, die Ursache für die akute Kehlkopfentzündung ist.
Eine chronische Kehlkopfentzündung (Laryngitis chronica) liegt vor, wenn die Stimmlippen (Glottis) über mehrere Wochen oder Monate entzündet sind. Häufig ist die gesamte Schleimhaut des Kehlkopfes betroffen. Die genaue Diagnose stellt der Hals-Nasen-Ohren-Arzt mithilfe der Kehlkopfspiegelung (Laryngoskopie).
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