Katzenschreisyndrom (Cri-du-Chat-Syndrom): Therapie

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (02. Juli 2015)

Beim Katzenschrei-Syndrom (Cri-du-Chat-Syndrom) besteht die Therapie darin, mögliche Fehlbildungen zu beheben und die Betroffenen angemessen körperlich und seelisch zu unterstützen. Das Katzenschrei-Syndrom selbst ist aber durch keine Behandlung zu verhindern oder heilbar.

Entscheidend für die Entwicklung von Kindern mit Katzenschrei- oder Cri-du-Chat-Syndrom ist eine frühe geistige und körperliche Förderung – sorgen Sie also für eine anregende Umgebung und abwechslungsreiches Spielen. Hilfreich sind beim Katzenschrei-Syndrom außerdem Angebote aus der Physiotherapie und Ergotherapie. Diese Maßnahmen können das Kind sein ganzes Leben lang in unterschiedlichem Ausmaß und mit verschiedenen Schwerpunkten unterstützen. Manche Kinder mit Katzenschrei-Syndrom profitieren außerdem von einer Therapie, die auch die Sprachentwicklung durch frühzeitige und langfristige logopädische Betreuung unterstützt.

Es ist allerdings zu beachten, dass beim Katzenschrei-Syndrom diejenige Therapie den größten Erfolg verspricht, an der das betroffene Kind auch Freude hat. Achten Sie also darauf, dass die Behandlung Ihr Kind nicht allzu stark belastet, da es ansonsten im schlimmsten Fall Verhaltensprobleme in Form von aggressivem und selbstverletzendem Verhalten bekommen kann. Die meisten Kinder und Erwachsenen mit dem Cri-du-Chat-Syndrom sind allerdings sehr aufgeschlossen und lebensfroh.

Bei Erwachsenen mit Katzenschrei-Syndrom sind neben der Therapie spezielle berufsbildende Maßnahmen von Bedeutung. Zudem ist beim Cri-du-Chat-Syndrom eine regelmäßige allgemeinärztliche, augenärztliche und zahnärztliche Betreuung ratsam.


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