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Karzinoid (neuroendokriner Tumor)

Karzinoid (neuroendokriner Tumor): Diagnose

Stand: 29. April 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Bei einem Karzinoid (neuroendokriner Tumor) erfolgt die Diagnose oft recht spät, da hinweisende Symptome zunächst häufig fehlen. Bildet das Karzinoid Hormone oder Botenstoffe im Übermaß, können die daraus entstehenden Beschwerden zur Verdachtsdiagnose führen. Einige der Stoffe oder ihre Abbauprodukte sind dann durch Blut- und Urinuntersuchungen nachweisbar.

Bei Verdacht auf ein Karzinoid umfasst die Diagnostik bildgebende Verfahren, wie Ultraschalluntersuchung (Sonographie), Magen-Darm-Spiegelung (Endoskopie), Computertomographie (CT) und Magnetresonanztomographie (MRT). Bei einem Karzinom, welches das Hormon Gastrin bildet (sog. Gastrinom), ist zur Diagnose außerdem die sogenannte Somatostatin-Rezeptor-Szintigraphie hilfreich: Auf der Zelloberfläche von Gastrinomen befinden sich Bindungsstellen für den Botenstoff Somatostatin. Durch die Untersuchung lässt sich feststellen, wo sich ein solcher neuroendokriner Tumor im gesamten Körper ausgebreitet hat.

Weiterlesen: Karzinoid (neuroendokriner Tumor): Therapie

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