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Karpaltunnelsyndrom

Karpaltunnelsyndrom und Operation

Stand: 28. April 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

  • Durchtrennung des bindegewebigen Retinaculum flexorum. Dieses Vorgehen befreit den Medianusnerv von der Druckbelastung
  • Gegebenenfalls Entfernung von Weichteiltumoren oder von verdicktem Sehnengleitlagergewebe.
  • Nach der Operation sofortiger Beginn mit Bewegungsübungen, wobei die Belastung der Hand nur langsam zunehmen darf.
  • Aussetzen von schweren manuellen Tätigkeiten für etwa vier bis sechs Wochen.

Beim Karpaltunnelsyndrom können Chirurgen für die Operation zwei verschiedene Techniken anwenden: Neben der klassischen offenen Operation, die in Sogenannter Leitungsanästhesie (Betäubung der Nerven, die Arm und Hand versorgen) oder in Vollnarkose durchgeführt werden kann, ist auch ein minimal-invasiver (endoskopischer) Eingriff möglich. Hierbei operiert der Chirurg durch zwei Röhrchen, für die nur kleine Hautschnitte nötig sind. Von Vorteil sind bei dieser Operationsmethode die kleineren Narben und dadurch die geringere Gefahr einer Bewegungseinschränkung durch Narbenbildung.

Vor einem chirurgischen Eingriff muss der behandelnde Arzt abklären, ob die Nervenkompression nicht an anderer Stelle stattfindet, so beispielsweise gleich beim Austritt des den Arm versorgenden Nervengeflechts im Halswirbelbereich (C6-Syndrom) oder muskelbedingt im Ellenbeugenbereich.

Weiterlesen: Karpaltunnelsyndrom: Verlauf

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