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Karpaltunnelsyndrom

Karpaltunnelsyndrom: Definition

Stand: 28. April 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Das Karpaltunnelsyndrom ist ein Nerven-Engpass-Syndrom des Handwurzelkanals. Dieser bildet auf der Innenseite der Hand den Übergang zwischen dem Unterarm und der Hand. Die Handwurzelknochen formen dabei eine halboffene Rinne. Nach oben hin wird diese von einer Bindegewebsplatte (Retinaculum flexorum) begrenzt. Das Retinaculum flexorum spannt sich dazu wie ein Dach über die knöcherne Mulde. In dem so gebildeten Kanal verlaufen die Sehnen der Fingerbeugemuskulatur gemeinsam mit dem Medianusnerv.

Das Karpaltunnelsyndrom ist das klassische Beispiel einer peripheren Nervenleitungsstörung, die durch ein Zusammendrücken, also eine Kompression, eines Nerven hervorgerufen wird. Der Medianusnerv wird dabei durch das Retinaculum flexorum eingeengt.

Häufigkeit

Das Karpaltunnelsyndrom ist das am weitesten verbreitete Nerven-Engpass-Syndrom. Am häufigsten tritt es im Alter von 40 bis 70 Jahren auf. Frauen sind doppelt so häufig von der Erkrankung betroffen wie Männer. In vielen Fällen sind beide Handgelenke betroffen und benötigen eine Behandlung.

Weiterlesen: Karpaltunnelsyndrom: Ursachen

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