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Karies: Ursachen

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (11. September 2014)

Karies ist ein "multifaktorieller" Prozess. Das bedeutet, in der Regel ist nicht ein einzelner Faktor für Karies verantwortlich, sondern es gibt mehrere Ursachen. Folgende Faktoren sind an der Entstehung von Karies beteiligt:

Wenn zuckerhaltige Speisen längere Zeit auf bakterienbesiedelten Zähnen kleben, begünstigt dies die Entstehung von Karies.

Die Menge und Zusammensetzung des Speichels sind weitere Faktoren, die die Kariesausbreitung beeinflussen: Der Speichel weicht die Speisen auf und sorgt so für einen verbesserten Abtransport der Nahrungsreste. Die Bestandteile des Speichels neutralisieren zudem Säuren im Mund, wirken antibakteriell und fördern die Remineralisierung der Zähne.

Tipp: Wer nach dem Essen keine Möglichkeit hat, die Zähne zu putzen, kann auch auf ein zuckerfreies Kaugummi mit dem Zuckeraustauschstoff Xylit zurückgreifen. Xylit regt die Speichelproduktion an und kann die Säuren, die nach der Nahrungsaufnahme durch die Bakterien im Mund entstehen, teilweise neutralisieren.

Karies ist nicht erblich. Jedoch kann Karies gehäuft in Familien auftreten, deren Mitglieder eine "kariesanfällige" Zahnform haben, zum Beispiel tiefe Zahnfissuren (Zahnfurchen). Auch schlechte Ess- und Zahnpflegegewohnheiten können innerhalb einer Familie gehäuft zu Karies führen. Darüber hinaus können Mütter Kariesbakterien auf ihre Kinder übertragen, etwa wenn sie Schnuller oder Löffel der Kleinen ablecken und später wieder dem Kind zurückgeben.






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