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Karies

Karies: Ursachen

Stand: 29. März 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

An der Mineralisierung des Zahns sind viele verschiedene Mechanismen beteiligt. Einer dieser Faktoren allein ist nicht in der Lage, einen kariösen Schaden hervorzurufen. Karies ist daher als ein "multifaktorieller"Prozess anzusehen.

Folgende Faktoren sind an der Entstehung von Karies beteiligt:

  • Zahnsubstanz
  • Mikroorganismen (Bakterien vergären Kohlenhydrate zu Säuren)
  • Nahrung (insbesondere bestimmte Kohlenhydrate, wie z.B. Glukose)
  • Zeit (zur Bakterienansiedlung und -vermehrung sowie der Bildung von Plaque)

Wenn zuckerhaltige Speisen lange Zeit auf bakterienbesiedelten Zähnen kleben, sind beste Voraussetzungen für Karies geschaffen. Die Menge und Zusammensetzung des Mundspeichels sind weitere Faktoren, welche die Kariesausbreitung beeinflussen: Eine erhöhte Speichelmenge bewirkt eine Verdünnung und einen verbesserten Abtransport der Speisen. Die Bestandteile des Speichels sind von entscheidender Bedeutung für die Neutralisation der Säuren im Mund, die antibakterielle Wirkung und die Remineralisation der Zähne.

Karies ist nicht erblich. Nur die Anfälligkeit, bedingt durch Zahnform, schlechte Ess- und Zahnpflegegewohnheiten, zeigt familiäre Häufungen. Auch ein geschwächtes Immunsystem ruft keine Karies hervor, bewirkt aber einen schwereren Verlauf.

Weiterlesen: Karies: Symptome

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