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Karies: Therapie

Veröffentlicht von: Till von Bracht (11. September 2014)

Bei Karies richtet sich die Therapie danach, wie weit sich die Karies bereits ausgebreitet hat, wo genau sie auftritt und welche Beschwerden vorliegen. Der Zahnarzt hat verschiedene Therapie-Möglichkeiten, die Karies zu entfernen und so den betroffenen Zahn zu behandeln und seine Form und Kaufunktion wiederherzustellen.

Wenn möglich, entfernt er die Karies mit einem Bohrer. Hierzu ist zumeist eine örtliche Betäubung des Zahnnervs (Lokalanästhesie) empfehlenswert. Eine weniger schmerzhafte Alternative zum klassischen Bohrer ist die Lasertechnik. Bei diesem Verfahren beseitigt der Zahnarzt die Karies mittels Laserstrahlen. Die Kosten für diese Therapie-Methode werden jedoch nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Bei nervnaher Karies bedarf es oft einer aufwendigeren Therapie, die den Nerv zusätzlich schützt. Sollte das Nervengewebe bereits in Mitleidenschaft gezogen sein, muss der Arzt zunächst den Zahnnerv mit einer Wurzelfüllung (Füllung der Zahnwurzelkanäle) behandeln.

Der Defekt an der Zahnkrone, der durch das Bohren entstanden ist, versorgt der Zahnarzt mit einer Zahnfüllung. Diese stabilisiert den Zahn und stellt zudem Kaufunktion und Ästhetik wieder her. Hierfür stehen verschiedene Füllmaterialien zur Verfügung.

Der Zahnarzt berät Sie über die jeweiligen Vor- und Nachteile der verschiedenen Materialien sowie über eventuell anfallende Kosten. Gemeinsam fällen Sie dann die Entscheidung für die jeweils passende Füllung (z.B. Amalgam) oder gegebenenfalls einen Zahnersatz.






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