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Karies: Diagnose

Veröffentlicht von: Till Hansmeier (25. Juli 2013)

Oft kann der Zahnarzt die Karies-Diagnose schon beim ersten Blick in den Mund anhand der sichtbaren Zeichen stellen. Bei der zahnärztlichen Untersuchung kann auch eine spezielle Beleuchtung oder ein Röntgenbild Hinweise auf Karies geben. Je nachdem, an welcher Stelle sich Karies gebildet hat und wie tief der Zahndefekt ist, unterscheiden Zahnärzte verschiedene Karies-Formen. Beginnende, sogenannte Initialkaries mit intakter Oberfläche (Entkalkungsbeginn):

  • weißer, lichtundurchlässiger (opaker) Fleck auf dem Zahnschmelz
  • bräunlicher Schmelzfleck

Fortgeschrittene, sogenannte etablierte Karies mit Zahndefekten:

  • Caries superficialis: Defekt nur im Schmelz
  • Caries media: Defekt bis zum Zahnbein (Dentin)
  • Caries profunda: Karies im nervnahen Bereich
  • Caries sicca: alte, dunkle, harte, zum Stillstand gekommene Karies

Die Initialschäden lassen sich mithilfe von Mineralien beheben, etablierte Schäden muss der Zahnarzt mechanisch säubern, etwa mit einem Bohrer, und zum Beispiel mit einer Amalgam-Füllung versorgen. Mit welcher Methode der Zahnarzt die Karies behandelt, orientiert sich dabei immer an der jeweiligen Diagnose.






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