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Karies: Diagnose

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (11. September 2014)

Meist erkennt der Zahnarzt Karies schon auf den ersten Blick. Bei der zahnärztlichen Untersuchung kann auch eine spezielle Beleuchtung oder ein Röntgenbild Hinweise auf Karies geben. Je nachdem, an welcher Stelle sich Karies gebildet hat und wie tief der Zahndefekt ist, unterscheiden Zahnärzte verschiedene Karies-Formen:

o beginnende Karies (Initialkaries) mit intakter Oberfläche (Entkalkungsbeginn):

  • weißer, lichtundurchlässiger (opaker) Fleck auf dem Zahnschmelz
  • bräunlicher Schmelzfleck

o fortgeschrittene Karies (etablierte Karies) mit Zahndefekten:

  • Caries superficialis: Defekt nur im Zahnschmelz
  • Caries media: Defekt bis zum Zahnbein (Dentin)
  • Caries profunda: Karies im nervnahen Bereich
  • Caries sicca: alte, dunkle, harte, zum Stillstand gekommene Karies

Mit welcher Methode der Zahnarzt die Karies behandelt, orientiert sich dabei immer an der jeweiligen Diagnose. Auch die Wahl eines möglicherweise benötigten Füllmaterials richtet sich zum einen nach der Diagnose, zum anderen nach den anfallenden Kosten.






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