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Stand: 27. April 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Bei der japanischen Enzephalitis ist das geographische Verbreitungsgebiet – wie bei vielen Formen der Enzephalitis – bereits in die Namensgebung eingeflossen. Sie kommt aber nicht nur in Japan, sondern auch in anderen, vor allem ländlichen Gegenden Südostasiens vor.
Die Krankheit tritt sowohl epidemisch auf (das heißt zeitlich und örtlich begrenzt) als auch endemisch, also dauerhaft in einem bestimmten Gebiet. Die japanische Enzephalitis findet weite Verbreitung in Gebieten mit einer ausgedehnten Wasserlandschaft wie zum Beispiel Thailand oder Vietnam, wo Mücken als Überträger optimale Brutstätten finden. Zum Erregerreservoir gehören neben Menschen und Haustieren vor allem Wildvögel.
Die japanische Enzephalitis führt vor allem im frühen Kindsalter sowie nach dem 50. Lebensjahr zu Symptomen. Man kann sich aber in jedem Alter anstecken. Das Infektionsrisiko in Endemiegebieten – also in Gebieten, in denen die japanische Enzephalitis dauerhaft auftritt – liegt etwa bei 1:200 Mückenstichen. Die Hauptübertragungszeit liegt zwischen Frühjahr und Herbst, in tropischen Gebieten vor allem während der Regenzeit.
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