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Ischias (Ischiasschmerzen, Ischialgie): Diagnose

Veröffentlicht von: Astrid Clasen (29. Mai 2015)

Bei Ischias (Ischiasschmerzen, Ischialgie) gelingt die Diagnose meist rasch anhand der typischen Beschwerden: Ein gereizter Ischiasnerv verursacht Schmerzen im unteren Bereich des Rückens, die ins Bein ausstrahlen.

Neben der körperlichen Untersuchung sind zur Diagnose des Ischias Angaben dazu wichtig, wann und bei welchem Ereignis die Rückenschmerzen aufgetreten sind (z.B. beim Heben eines schweren Gegenstands), wo genau sich die Schmerzen befinden, ob sie ins Gesäß oder ins Bein ausstrahlen, ob Blasen- oder Darmstörungen (Inkontinenz) vorliegen und ob bereits früher einmal Rückenprobleme, eine Ischialgie oder ein Bandscheibenvorfall aufgetreten sind. Bei der Untersuchung überprüft der Arzt unter anderem das Gefühlsempfinden (Sensibilität), die Bewegungsfähigkeit (Motorik) und die Reflexe.

Um einen Ischias erfolgreich behandeln zu können, ist es wichtig, seine Ursache herauszufinden. Hierzu kommen meist weitere Untersuchungen zum Einsatz. Dies ist vor allem dann notwendig, wenn der Verdacht besteht, dass ein Bandscheibenvorfall für die Ischiasschmerzen verantwortlich ist. Zur weiteren Diagnostik sind bei einer Ischialgie beispielsweise folgende Untersuchungen geeignet:



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