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InsektengiftallergieInsektengiftallergie(Stand: 24. Juni 2010) Gerade während der Sommerzeit verleidet sie vielen Betroffenen den Aufenthalt im Freien: die Insektengiftallergie. Bienengift (von Honigbienen) und Wespengift (von bestimmten Faltenwespen) sind in Deutschland die häufigsten Auslöser für allergische Reaktionen auf Insektenstiche. In der Regel löst der erste Wespenstich oder Bienenstich keine allergische Reaktion aus. Aber: Bei jedem Stich ist Vorsicht geboten, da es unbemerkt schon der zweite beziehungsweise mehrfache sein und so eine bislang unerkannte Insektengiftallergie bestehen könnte. Bei bestehender Insektengiftallergie sind einige allgemeine Verhaltensregeln empfehlenswert, um Insektenstiche zu vermeiden: Wenn sich Insekten in der Nähe befinden, ist es ratsam, sich so ruhig wie möglich zu verhalten. Wildes Um-sich-Schlagen macht Wespen, Bienen, Hornissen oder Hummeln nur aggressiv, sie fühlen sich bedroht und stechen unter Umständen zu. Außerdem sollten Insektengiftallergiker im Freien auf den Verzehr von Fleisch und Süßigkeiten verzichten. Zur Behandlung der Insektengiftallergie ist die spezifische Immuntherapie – auch Hyposensibilisierung genannt – geeignet. Sie führt bei einer Allergie gegen Insektengift zu rund 90 Prozent zum Erfolg. Soforthilfe bietet ein Notfallset (mit einem Antihistaminikum, Kortison und Adrenalin), das Bienen- oder Wespengiftallergiker stets mit sich führen und im Bedarfsfall gemäß ärztlicher Anweisung anwenden sollten. Weiterlesen: Insektengiftallergie: Definition Autor: Onmeda Redaktion Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Das könnte Sie auch interessieren
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