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InsektengiftallergieTests & ChecksRund um Allergien
InsektengiftallergieHyposensibilisierungStand: 22. Oktober 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Bei einer Insektengiftallergie kommt zur langfristigen Therapie eine Hyposensibilisierung infrage. Diese Allergiebehandlung ist für Sie dann sinnvoll, wenn sich die Anzeichen der Allergie gegen Insektengift (wie Wespengift oder Bienengift) bei Ihnen nicht nur auf die unmittelbare Umgebung der Einstichstelle beschränken (systemische Stichreaktion) und Haut- und/oder Bluttest positiv ausfielen. Die Hyposensibilisierung, auch spezifische Immuntherapie genannt, hat das Ziel, die Wirkung bestimmter Allergene in Ihrem Körper herabzusetzen. Zur Hyposensibilisierung bekommen Sie das Insektengift, das Ihre Insektengiftallergie auslöst, unter die Haut (subkutan) des Oberarms gespritzt. Im Idealfall entwickeln Sie durch diese Therapie eine Immunität gegen das Insektengift. Die Dosis des verabreichten Gifts steigt dabei je nach Therapieschema schnell oder langsam. Anfangs bekommen Sie die Spritzen zum Beispiel alle vier Wochen, später alle sechs Wochen. Die Therapie der Insektengiftallergie durch Hyposensibilisierung ist zeitaufwendig, aber hochwirksam: Bei der Standardbehandlung beträgt die Wirksamkeit bis zu 95 Prozent, mit einer erhöhten Dosis ist ein fast 100-prozentiger Erfolg gesichert. Vor allem bei Kindern führt die Hyposensibilisierung zu einem lang anhaltenden Schutz vor allergischen Reaktionen auf Insektengifte. Empfehlenswert ist eine Therapiedauer von etwa drei bis fünf Jahren, zuweilen lebenslang. Wenn Sie bereits hyposensibilisiert sind, suchen Sie nach einem erneuten Insektenstich lieber einen Arzt auf. Wenn Sie im Rahmen anderer Behandlungen bereits andere Medikamente, wie zum Beispiel Betablocker (auch Augentropfen), ACE-Hemmer oder nicht-steroidale Antirheumatika bekommen, haben Sie ein höheres Risiko, dass sich durch die Hyposensibilisierung ein anaphylaktischer Schock entwickelt. Deshalb ist es ratsam, während der Therapie der Insektengiftallergie – wenn möglich – auf andere Medikamente auszuweichen. Weiterlesen: Insektengiftallergie: Verlauf Das könnte Sie auch interessieren
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