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Insektengift­allergie: Definition

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (13. Januar 2017)

Zwar können zahlreiche Insekten durch einen Stich allergische Reaktionen auslösen, in Deutschland sind es jedoch typischerweise Bienen (Honigbienen) und Wespen (bestimmte Arten von Faltenwespen), auf deren Stiche Menschen mit einer Insektengiftallergie reagieren.

Selten führen auch andere Hautflügler – wie Hummeln, Hornissen oder Ameisen – zu allergischen Stichreaktionen. Gegen Mückenstiche oder Bremsenstiche sind nur wenige Menschen allergisch.

Während die meisten Allergien – wie zum Beispiel gegen Pollen, Tierhaare oder Hausstaubmilben – nur auftreten, wenn die Betroffenen erblich bedingt dazu neigen (sog. Atopie), kann sich eine Insektengiftallergie ohne diese Vorbedingung entwickeln. Da die Insekten ihr Gift direkt unter die Haut spritzen, umgeht das Gift das Immunsystem in der Haut: Das bedeutet, dass die Sensibilisierung (die zur Entstehung der Allergie führt) auf direktem Weg erfolgt.

Häufigkeit

Die Insektengiftallergie ist sehr verbreitet – am häufigsten tritt sie in Form einer Wespengiftallergie auf. Bis zu 25 Prozent der Bevölkerung sind leicht allergisch gegen Insektengift und reagieren mit örtlichen Reaktionen wie Hautreizungen auf Insektenstiche. Bei etwa 1,2 bis 3,5 Prozent der Bevölkerung treten stärkere allergische Reaktionen des Körpers auf. Pro Jahr sterben in Deutschland etwa 20 Menschen an den Folgen einer Insektengiftallergie, wobei die Dunkelziffer vermutlich hoch ist.

Das Bild zeigt eine Wespe. © Jupiterimages/Stockbyte

Etwa 1 bis 5 Prozent der Deutschen leiden unter einer stärkeren Ausprägung der Insektengiftallergie.

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