Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Insektengift­allergie: Definition

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (17. Juli 2013)

Eine Insektengiftallergie ist eine allergische Reaktion auf Insektengift. Zwar können zahlreiche Insekten durch einen Stich allergische Reaktionen auslösen, in Deutschland sind es jedoch typischerweise Bienen (Honigbienen) und Wespen (bestimmte Arten von Faltenwespen), auf deren Stiche Menschen allergisch reagieren. Selten führen auch andere Hautflügler – wie Hummeln, Hornissen oder Ameisen – zu allergischen Stichreaktionen. Und nur einzelne Menschen sind allergisch gegen Mückenstiche oder Bremsenstiche.

Während die meisten Allergien – wie zum Beispiel gegen Pollen, Tierhaare oder Hausstaubmilben – nur auftreten, wenn bei den Betroffenen eine erblich bedingte Bereitschaft (Atopie) vorliegt, kann sich eine Insektengiftallergie ohne diese Vorbedingung entwickeln. Da die Insekten ihr Gift direkt unter die Haut spritzen, umgeht das Gift das in der Haut gelegene Immunsystem – die der Allergie zugrunde liegende Sensibilisierung erfolgt auf direktem Weg.

Häufigkeit

Die Insektengiftallergie ist sehr verbreitet – mit größter Häufigkeit tritt sie in Form einer Wespengiftallergie und/oder Bienengiftallergie auf: Bis zu 20 Prozent der Bevölkerung sind leicht allergisch gegen Insektengift und reagieren mit örtlichen Reaktionen wie Hautreizungen auf Insektenstiche. Bei etwa 1 bis 5 Prozent der Bevölkerung treten stärkere allergische Reaktionen des Körpers auf. Pro Jahr sterben in Deutschland etwa 10 bis 20 Menschen an den Folgen einer Insektenallergie, wobei die Dunkelziffer vermutlich hoch ist.

Das Bild zeigt eine Wespe.

Etwa 1 bis 5 Prozent der Deutschen leiden unter einer stärkeren Ausprägung der Insektengiftallergie.






Anzeige