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Infantile Zerebralparese

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(Stand: 18. Mai 2010)

Die infantile Zerebralparese (ICP) ist eine bei Kindern auftretende Störung des Nerven- und Muskelsystems. Die infantile Zerebralparese verursacht bleibende Bewegungs- und Haltungsstörungen, die sich in der Regel jedoch wirksam verbessern lassen.

Am häufigsten entstehen die Bewegungsstörungen durch starke Muskelspannungen, die Lähmungen verursachen (spastische Form der infantilen Zerebralparese). Die Ursachen der infantilen Zerebralparese sind vielfältig: Zum Beispiel können Sauerstoffmangel, Infektionen und Hirnblutungen während Schwangerschaft und Geburt eine infantile Zerebralparese verursachen.

Der Arzt stellt die Diagnose der infantilen Zerebralparese aufgrund des klinischen Befunds. Im Mittelpunkt der Behandlung steht eine multidisziplinäre Therapie aus unterschiedlichen medizinischen und therapeutischen Bereichen. Besonders bedeutend sind dabei Maßnahmen wie Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie, die durch orthopädische Gipsverbände und Schienen ergänzt werden.

Im Verlauf der ICP kann eine Operation, zum Beispiel zur Sehnenverlängerung, nötig sein.

Weiterlesen: Infantile Zerebralparese: Definition

Autor: Onmeda Redaktion

Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

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