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Forenexperte: Dr. Thomas Kreutzig
Forum Männergesundheit
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Stand: 13. Oktober 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Patienten, bei denen medikamentöse oder mechanische Verfahren zur Behandlung der erektilen Dysfunktion versagen, bleibt eine Penisprothese (Penisimplantat) als Option. Hierbei setzt man operativ eine Prothese in die Penis-Schwellkörper ein. Die Langzeitergebnisse dieser Methode sind jedoch widersprüchlich, weshalb diese Methode nur vereinzelt zum Einsatz kommt.
Man unterscheidet bei einer Penisprothese sogenannte semirigide ("halbsteife") Prothesen aus Kunststoff von hydraulischen Prothesen:
Komplikationen: Das Einsetzen einer Penisprothese ist aufgrund des komplizierten Mechanismus aufwändig. Als unerwünschte Nebenwirkungen können Gewebeverhärtungen (Fibrosen) und Infektionen auftreten. Bei der Prothesenimplantation werden die Schwellkörper teilweise entfernt. Der Zustand vor dem Eingriff lässt sich deshalb nach einer derartigen Operation nicht wiederherstellen.
In seltenen Fällen kann eine Bypass-Operation notwendig sein – etwa bei Verletzungen oder Gefäßverschlüssen im Penis. Während der Bypass-Operation wird eine neue Verbindung für das ausgefallene Gefäß geschaffen. Diese Operation kommt jedoch eher selten zum Einsatz.
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