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Erektile Dysfunktion (erektile Impotenz)

Mechanische Hilfsmittel

Stand: 13. Oktober 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Vakuumpumpen

Vakuumpumpen sind bei allen Formen von erektiler Dysfunktion anwendbar. Vakuumpumpen bestehen aus einem durchsichtigen Kunststoffzylinder, der über einen Schlauch mit einer Handpumpe verbunden wird. Über das Zylinderende wird ein stramm sitzender Gummiring gezogen. Anschließend wird der Zylinder auf den Penis aufgesetzt. Die Pumpe erzeugt im Zylinder einen Unterdruck, der Penis füllt sich mit Blut und es kommt zur Erektion.

Anschließend wird der auf dem Kunststoffzylinder sitzende Gummiring auf die Peniswurzel abgestreift. Dieser verhindert, dass das Blut wieder abläuft und erhält so die Erektion. Wird der Ring nach dem Verkehr entfernt, lässt die Erektion wieder nach.

Komplikationen: Bei dieser Methode kann es zu Durchblutungsstörungen im Penis kommen. Daher sollten Vakuumpumpen nicht angewendet werden, wenn Priapismus, Durchblutungsstörungen oder andere Formen einer Herz-Kreislauf-Erkrankung vorliegen.

Weiterlesen: Erektile Dysfunktion (erektile Impotenz): Therapie – Operative Maßnahmen

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