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Forenexperte: Dr. Thomas Kreutzig
Forum Männergesundheit
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Stand: 13. Oktober 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Unter einer erektilen Dysfunktion (erektile Impotenz) versteht man die Unfähigkeit des Mannes, Geschlechtsverkehr auszuüben. Dabei kommt es beim Mann zu keiner ausreichend langen Erektion (Versteifung des Glieds) für den Beischlaf. Erst wenn diese Potenzprobleme seit sechs Monaten oder länger auftreten, handelt es sich per Definition um eine erektile Dysfunktion. Ein veralteter Begriff für die erektile Dysfunktion ist Impotentia coeundi.
Eine erektile Dysfunktion kommt bei etwa jedem zweiten Mann über 40 Jahren zumindest zeitweise vor. Der Anteil nimmt mit steigendem Lebensalter zu. Ist die erektile Dysfunktion schon immer vorhanden gewesen, spricht man von einer primären Erektionsstörung. Tritt die erektile Dysfunktion dagegen spontan oder nur in bestimmten Situationen auf, spricht man von einer sekundären Erektionsstörung.
Zum Teil treten neben der erektilen Dysfunktion auch sexuelle Funktionsstörungen auf: Hierbei kann der Zeitpunkt des Orgasmus nicht kontrolliert werden, sodass es zum vorzeitigen oder verzögerten Samenerguss kommt. In der Regel tritt der vorzeitige Samenerguss (Ejaculatio praecox) jedoch häufiger auf.
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