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Stand: 30. Dezember 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Die Supraspinatussehne, die Sehne des Obergrätenmuskels (Musculus supraspinatus), verläuft dicht unterhalb des Schulterdachs im Subakromialraum und ist Teil der Rotatorenmanschette. Die Rotatorenmanschette besteht aus den Sehnen vierer Muskeln, die das Schultergelenk eng umschließen. Von diesen vier Muskeln und Sehnen ist die Supraspinatussehne den höchsten Belastungen ausgesetzt; sie hängt daher oft mit den Schmerzen beim Impingementsyndrom zusammen.
Die Aufgabe der Supraspinatussehne besteht darin, über Muskelzug den Arm nach außen abzuspreizen (Abduktion), wobei der Arm vor allem ab einem Winkel von 60 Grad die Kraft des Obergrätenmuskels für diese Bewegung braucht. Beim seitlichen Anheben des Arms gleitet die Supraspinatussehne unter einem Band hindurch, das den Rabenschnabelfortsatz (Coracoid) und das Schulterdach (Akromion) verbindet. Es heißt Ligamentum coracoacromiale. Beim weiteren Abspreizen des Arms gerät die Sehne zwischen den großen Höcker des Oberarmknochens (Tuberculum majus), das genannte Band und das Schulterdach.
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