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Impetigo contagiosa

Veröffentlicht von: Sandra von dem Hagen (28. Juni 2013)

Eiterbläschen, Pusteln, gelbe Krusten: Die Impetigo contagiosa ist die häufigste bakterielle Hauterkrankung bei Kindern. Sie ist hochinfektiös – aber wenig problematisch. Die befallene Haut (meist am Kopf und an den Händen) sieht unappetitlich aus, und die Therapie ist aufwendig. Eine behandelte Impetigo contagiosa heilt in der Regel aber komplikationslos und narbenfrei ab.

Wenn Ihr Kind von einer Impetigo contagiosa (auch Grindflechte, Eiterflechte oder Borkenflechte genannt) betroffen ist, müssen Sie auf strenge Hygiene achten. Über Hautkontakt, aber auch über Gegenstände und Textilien, die vom Infizierten berührt wurden, kann sich die Infektion schnell ausbreiten. Darum dürfen Kinder mit Impetigo contagiosa keinen Kontakt zu anderen Kindern (z.B. in Schule oder Kindergarten) haben, bis die Erkrankung abgeheilt ist.

Anfällig für eine Impetigo contagiosa sind besonders Kinder, deren Immunsystem geschwächt ist, beispielsweise durch einen Schnupfen. Aber auch mangelnde Hygiene und feuchtwarmes Klima unterstützen eine Infektion mit den bakteriellen Erregern. Seltener sind Erwachsene von der Grindflechte betroffen.

Es gibt drei Formen der Grindflechte:

  • die kleinblasige Impetigo contagiosa
  • die großblasige Impetigo contagiosa
  • die nicht-bullöse Impetigo contagiosa

Die ersten beiden äußern sich durch eitergefüllte Bläschen, die aufplatzen und eine gelbliche Kruste hinterlassen. Die kleinblasige Impetigo beschränkt sich meistens auf das Gesicht (besonders Mund und Nase), die großblasige Impetigo befällt eher den Bauch und andere Körperstellen. Bei der nicht-bullösen Impetigo contagiosa sind die Bläschen nicht bis kaum zu erkennen, sie fällt meist erst durch die geblichen Krusten auf und kann alle Körperstellen befallen, die bei den ersten beiden Formen betroffen sind.

Eine Impetigo contagiosa wird mit Antiseptika und Antibiotika behandelt. Ist die Eiterflechte schwach ausgeprägt, reicht es aus, die Krusten mit desinfizierenden Mitteln aufzuweichen und mit antibiotischen Salben zu behandeln. Ist die Impetigo contagiosa stärker ausgeprägt, kann eine Therapie mit Antibiotika-Tabletten nötig werden. Gleichzeitig ist es wichtig, dass Sie sich gründlich und häufig die Hände waschen und Textilien (z.B. Handtücher) nicht gemeinsam mit Ihrem infizierten Kind benutzen.

Die Impetigo contagiosa verläuft behandelt fast immer ohne Komplikationen und hinterlässt in der Regel keine Narben.






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