Hypothermie (Unterkühlung) und Erfrierungen: Vorbeugen

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (09. Juni 2015)

Einer Hypothermie (Unterkühlung) können Sie ebenso wie Erfrierungen durch einfache Maßnahmen vorbeugen: An erster Stelle stehen Verhalten und Kleidung, die den Temperaturen angemessen sind. Dabei müssen Sie sich den Spaß an Unternehmungen wie Wintersport oder Bergsteigen nicht nehmen lassen. Denken Sie jedoch stets daran, dass der Mensch die eisigen Regionen der Erde nur mithilfe entsprechender Kleidung und Anpassung der Lebensumstände erobern konnte. Voraussetzung hierfür waren Umsicht und ebenso ein entsprechendes Verhalten. Achten Sie besonders darauf, Ihre Hände, Füße und Ohren durch entsprechende Schutzkleidung warmzuhalten – diese Körperstellen erfrieren besonders schnell.

Kommt es trotz Vorsichtsmaßnahmen zu einer Hypothermie oder zu Erfrierungen, ist es wichtig, diese frühzeitig zu erkennen, um Folgeschäden zu vermeiden. Erwärmen Sie rechtzeitig die entsprechende Körperpartie vorsichtig – am besten am eigenen Körper: So können Sie Ihre Hände zum Beispiel an eine warme Körperpartie bringen (Achselhöhlen, Bauch oder Schritt) und eine beginnende Erfrierung im Gesicht mit warmen Händen bedecken. Dies sollte an einem windgeschützten Ort geschehen. Aktive Bewegung (wie Gymnastik oder ein Bewegen der Extremitäten) ist in diesem Stadium hilfreich, da dies die Durchblutung fördert. Gleichzeitig ist daran zu denken, nasse Kleidungsstücke (z.B. Handschuhe) möglichst schnell zu wechseln. Das sogenannte Zwiebelschalenprinzip – also mehrere Kleidungsstücke übereinander anzuziehen – hilft oft, Erfrierungen zu vermeiden. Beengende Riemen oder Schnallen sollten Sie lockern. Dies gilt aber nur dann, wenn gleichzeitig keine allgemeine Unterkühlung vorliegt!


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