Hypophysentumor: Ursachen

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (06. Juni 2014)

Welche Ursachen dazu führen, dass ein Hypophysentumor entsteht, ist nicht bekannt. Fest steht, dass ein Hypophysentumor aus einer entarteten Zelle der Hypophyse (Hirnanhangdrüse) entsteht – meist hat der Tumor seinen Ursprung im Hypophysenvorderlappen (Adenohypophyse) und heißt dann entsprechend Hypophysenadenom.

Entartet bedeutet, dass die Zelle sich nicht normal entwickelt. Die Regelmechanismen, die dafür sorgen, dass die Zelle zum Beispiel wächst, sich teilt, altert und abstirbt, ist bei entarteten Zellen gestört. Grundsätzlich kann jede Zelle entarten. Warum Zellen in der Hypophyse entarten und zu einem Hypophysentumor oder einem Hypophysenadenom führen, ist noch nicht geklärt.

In Einzelfällen ist ein Hypophysentumor jedoch auf erbliche Ursachen zurückzuführen: Das MEN-1-Syndrom (multiple endokrine Neoplasie) ist eine seltene Erbkrankheit, bei der Betroffene dazu neigen, Hypophysenadenome oder andere Hypophysentumoren zu entwickeln. Neben dem Hypophysentumor treten bei diesem Syndrom auch Tumoren der Bauchspeicheldrüse und eine Überfunktion der Nebenschilddrüse auf.


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