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HypochondrieWeitere InformationenStand: 27. April 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Onmeda-Lesetipps:Beratungsstellen und Infoservice: Psychosomatische Fachklinik Psychosomatische Fachklinik Klinik Roseneck Buchtipps:Hypochondrie. Eine psychoanalytische BestandsaufnahmeBernd Nissen![]() 423 Seiten, Psychosozial-Verlag, 2003 Freud beklagte das »Dunkel der Hypochondriefrage als eine schwere Schande« für die Psychoanalyse. Bernd Nissen bringt mit diesem Überblickswerk etwas Licht in das Dunkel. Er präsentiert eine internationale und umfassende Bestandsaufnahme der psychoanalytischen Diskussion zum Thema Hypochondrie. In der Quintessenz der Beiträge zeigt sich, dass es neben neurotischer und psychotischer Hypochondrie eine weitere Untergruppe gibt, die sich durch schwere pathogene Rückzugsformen auszeichnet. Ratgeber Somatoforme Beschwerden und Krankheitsängste.Elisabeth Rauh, Winfried Rief![]() 69 Seiten, Hogrefe-Verlag, 2006 Die meisten Menschen kennen körperliche Beschwerden, wie z.B. Kopf- oder Rückenschmerzen, Schwindelgefühle, Blähungen, Übelkeit oder Sehstörungen und sind erleichtert, wenn diese nach wenigen Tagen wieder verschwunden sind. Was aber, wenn die Beschwerden nicht vergehen und diese nicht durch eine organische Erkrankung, durch eine Verletzung oder durch die Einnahme einer Substanz erklärt werden können, wie dies bei somatoformen Beschwerden der Fall ist? Somatoforme Beschwerden werden von den Betroffenen meist als sehr belastend erlebt und führen häufig zu erheblichen Einschränkungen im Berufsleben, in der Familie und in der Freizeitgestaltung. Die Lebensqualität der Betroffenen ist dadurch erheblich beeinträchtigt, nicht zuletzt auch durch die mit der Störung verbundenen Krankheitsängste. Diese wiederum beeinflussen das Krankheitsverhalten erheblich. Der Ratgeber bietet zahlreiche Empfehlungen für den Umgang mit somatoformen Beschwerden und hypochondrischen Ängsten. Er erläutert, was die Beschwerden chronisch werden lässt und wie die Betroffenen lernen können, ihren Alltag trotz der Beeinträchtigungen positiv zu gestalten. Angehörige erfahren, wie sie Betroffene bei der Behandlung unterstützen und wie sie Verständnis und Geduld bewahren können. Quellen:Emminger, H., Kia, T. (Hrsg.): Exaplan – Das Kompendium der klinischen Medizin. Urban & Fischer bei Elsevier, München 2010 Sauer, N., Eich, W.: Somatoforme Störungen und Funktionsstörungen. Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 1-2 (08.01.2007) Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie: Somatoforme Störungen. AWMF-Leitlinien-Register Nr. 028/010 (Stand: November 2006) Henningsen, P., Hartkamp, N., Loew, T., Sack, M., Scheidt, C.E., Rudolf, G.: Somatoforme Störungen – Leitlinien und Quelltexte. Schattauer, Stuttgart 2002 Gemeinsame Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Psychotherapeutische Medizin, Deutschen Gesellschaft für Psychonanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie (DGPT), des Deutschen Kollegium für Psychosomatische Medizin (DKPM) und der Allgemeinen Ärztlichen Gesellschaft für Psychotherapie (AÄGP): Hypochondrische Störung. AWMF-Leitlinien-Register Nr. 051/004 (Stand: November 2001) Stand: 27. April 2011 Das könnte Sie auch interessieren
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