Hyperpara­thyreoidismus (Nebenschilddrüsen­überfunktion): Diagnose

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (21. Januar 2015)

Häufig fällt ein primärer Hyperparathyreoidismus im Rahmen einer Blutuntersuchung auf, sodass die Diagnose oft ein Zufallsbefund ist. Unter anderem ist meistens die Calciumkonzentration im Blut erhöht.

Aber auch bei einem normalen Calciumspiegel im Blut kann ein primärer Hyperparathyreoidismus vorliegen, da ein gleichzeitiger Mangel an Vitamin D oder eine Nierenschwäche (Niereninsuffizienz) bewirken können, dass der Calciumspiegel trotz einer Nebenschilddrüsenüberfunktion normal ist.

Um die Ursache des Hyperparathyreoidismus (Nebenschilddrüsenüberfunktion) zu ermitteln, nutzen Ärzte verschiedene bildgebende Verfahren zur Diagnose, zum Beispiel Ultraschalluntersuchungen oder eine Szintigraphie. Unter Umständen eignen sich auch Schnittbildverfahren wie die Magnetresonanztomographie (MRT) oder die Computertomographie (CT).


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