Hyperparathyreoidismus (Nebenschilddrüsen- überfunktion)

Hyperparathyreoidismus (Nebenschilddrüsenüberfunktion)

Häufigkeit

Stand: 28. Juli 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Die Anzahl der Neuerkrankungen (Inzidenz) pro Jahr beträgt für den primären Hyperparathyreoidismus (Nebenschilddrüsenüberfunktion) 3 pro 10.000 Einwohner. Frauen erkranken häufiger als Männer – etwa zwei Drittel der Betroffenen sind Frauen. Die Nebenschilddrüsenüberfunktion kann in jedem Lebensalter auftreten, kommt aber vor allem in der zweiten Lebenshälfte vor.

Anatomie der Nebenschilddrüse

Die Nebenschilddrüse, auch als Epithelkörperchen oder Glandula parathyroidea bezeichnet, umfasst insgesamt vier einzelne kleine Drüsen. Jede dieser vier Drüsen ist etwa linsengroß. Sie liegen unmittelbar hinter der Schilddrüse im vorderen Halsbereich unterhalb des Kehlkopfs. Die Nebenschilddrüse liegt hinten an der aus Bindegewebe bestehenden Schilddrüsenkapsel.

Weiterlesen: Hyperparathyreoidismus (Nebenschilddrüsenüberfunktion): Definition – Parathormon

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