Hyperlipidämie Typ III: Diagnose

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (02. April 2015)

Bei einer Hyperlipidämie (bzw. Hyperlipoproteinämie) ist eine erste Diagnose mit einer Blutuntersuchung möglich. Die Blutfettwerte sind bei einer Hyperlipidämie Typ III typischerweise erhöht:

Dabei ist für die Hyperlipidämie Typ III vor allem kennzeichnend, dass die Cholesterin- und Triglycerid-Konzentration im gleichen Ausmaß erhöht sind (Quotient Cholesterin:Triglyceride = 0,7 bis 1,3). Außerdem ist die IDL-Konzentration bei einer Hyperlipoproteinämie Typ III erhöht.

Einen wichtigen Hinweis auf eine Hyperlipidämie Typ III kann zudem die sogenannte Lipoprotein-Elektrophorese liefern: Mit dieser Labormethode lassen sich die verschiedenen Lipoproteine voneinander trennen und in der Auswertung bestimmte Muster erkennen, die für die unterschiedlichen Hyperlipidämien typisch sind.

Ob es sich bei einer Hyperlipidämie um die erblich bedingte Hyperlipidämie Typ III handelt, kann ein Gentest zeigen. Besteht dieser Verdacht, kann es sinnvoll sein, auch andere Familienmitglieder zu testen.

Da viele Menschen mit einer Hyperlipidämie Typ III – wie auch bei anderen Hyperlipoproteinämien – eine Arteriosklerose entwickeln, ermittelt der Arzt außerdem das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Er untersucht den Betroffenen körperlich, um zu prüfen, ob die Blutgefäße bereits geschädigt sind. Dazu sind verschiedene Untersuchungen geeignet, zum Beispiel:


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