Hyperlipidämie Typ III: Definition

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (02. April 2015)

Der Begriff Hyperlipidämie Typ III (oder Hyperlipoproteinämie Typ III) bezeichnet eine bestimmte erblich (genetisch) bedingte Fettstoffwechselstörung, die durch erhöhte Werte verschiedener Blutfette gekennzeichnet ist: Typischerweise sind die Werte für Cholesterin und Triglyceride im Blut zu hoch. Die Hyperlipidämie Typ III gilt daher als eine gemischte Hyperlipoproteinämie.

Erblich bedingte Fettstoffwechselstörungen wie die Hyperlipidämie Typ III bezeichnen Mediziner auch als primäre Hyperlipoproteinämien. Andere Namen für die Hyperlipoproteinämie Typ III sind:

  • familiäre Hyperlipidämie
  • Dysbetalipoproteinämie
  • VLDL-Remnant-Hyperlipoproteinämie
  • Broad-Beta-Disease
Wie jede andere Fettstoffwechselstörung führt auch die Hyperlipidämie Typ III zu einem erhöhten Risiko für Arteriosklerose und deren mögliche Folgen wie die koronare Herzkrankheit (KHK).

Häufigkeit

Viele Menschen haben eine erbliche Veranlagung für eine Hyperlipidämie Typ III: Etwa 1 von 100 Menschen trägt die entsprechenden veränderten Erbanlagen in sich. Dennoch treten nur bei etwa 1 von 2.000 bis 3.000 Betroffenen tatsächlich veränderte Blutfettwerte als Symptom der Genveränderung auf. Ohne den Einfluss weiterer Risikofaktoren wie ...

... sind die Cholesterin- und Triglyceridspiegel meistens ganz normal.

Fettstoffwechselstörungen wie die Hyperlipidämie Typ III kommen bei Frauen und Männern etwa gleich häufig vor.


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