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Hyperhidrose

Chirurgische Therapie

Stand: 28. April 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Bei Hyperhidrose ist eine chirurgische Therapie sinnvoll, wenn konservative Behandlungen keinen dauerhaften und zufriedenstellenden Erfolg erzielen.

Schweißdrüsenexzision

Eine Schweißdrüsenexzision kann bei Hyperhidrose in den Achseln angewendet werden, wenn andere Methoden keine zufriedenstellende Wirkung erzielt haben. Bei dieser Therapie entfernt der Chirurg oder Hautarzt die Schweißdrüsen der Achselhöhle. Je nach Ausbreitung sind dazu eventuell mehrere Schnitte notwendig. Mögliche Nebenwirkungen sind Wundheilungsstörungen oder verdickte Narben.

Subkutane Schweißdrüsen-Saugkürettage

Bei der subkutanen Schweißdrüsen-Saugkürettage saugt der Behandler durch kleine Hautschnitte das Unterhautfettgewebe ab. Gleichzeitig durchtrennt er die Nerven, welche die Schweißdrüsen versorgen. Diese Methode unterbindet die Schweißproduktion nicht völlig. Mögliche Nebenwirkungen sind auch hier Wundheilungsstörungen oder verdickte Narben.

Weiterlesen: Hyperhidrose: Therapie – Endoskopische transthorakale Sympathektomie (ETS)

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