Hydrozele (Wasserbruch): Verlauf

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (06. Mai 2015)

Die Hydrozele (Wasserbruch) nimmt in der Regel einen günstigen Verlauf und hat eine gute Prognose: Die mit der Flüssigkeitsansammlung einhergehende Veränderung am Hoden ist gutartig und meist schmerzfrei. Die primäre (angeborene) Form der Hydrozele bildet sich in den meisten Fällen ohne Behandlung von selbst zurück. Bei der sekundären (erworbenen) Form der Hydrozele genügt es meist, die eigentliche Ursache zu behandeln.

Bleibt eine Hydrozele über einen längeren Zeitraum (z.B. ein angeborener Wasserbruch über das erste Lebensjahr hinaus) bestehen, kann eine Operation Abhilfe schaffen – auch hier ist die Prognose günstig. In seltenen Fällen tritt die Hydrozele nach der OP erneut auf (sog. Rezidiv).

Vorbeugen

Es sind keine Maßnahmen bekannt, mit denen Sie einer Hydrozele (Wasserbruch) sicher vorbeugen können. Allerdings können Sie versuchen, das Risiko für die Entstehung einer erworbenen Hydrozele gering zu halten, indem Sie mögliche Auslöser wie eine Hodenentzündung oder Nebenhodenentzündung konsequent behandeln lassen und sich so weit wie möglich vor Verletzungen oder Gewalteinwirkungen im Genitalbereich schützen.


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