Startseite > Krankheiten > Hydrozele (Wasserbruch) > Verlauf
Stand: 24. März 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Die Hydrozele (Wasserbruch) nimmt in der Regel einen günstigen Verlauf mit guter Prognose: Die mit ihr einhergehende Veränderung am Hoden ist gutartig und meist schmerzfrei. Die primäre (angeborene) Form der Hydrozele bildet sich in den meisten Fällen ohne Behandlung von selbst zurück. Bei der sekundären Form der Hydrozele genügt es meist, die zugrunde liegende Ursache zu behandeln. Bleibt ein Wasserbruch über einen längeren Zeitraum bestehen, eignet sich eine Operation zur Behandlung; auch hier ist die Prognose günstig. In seltenen Fällen tritt die Hydrozele nach der Operation erneut auf (sog. Rezidiv).
Es sind keine Maßnahmen bekannt, mit denen sich einer Hydrozele (Wasserbruch) sicher vorbeugen lässt. Sie können jedoch versuchen, das Risiko für die Entstehung einer erworbenen Hydrozele gering zu halten, indem Sie mögliche Auslöser wie eine Hodenentzündung oder Nebenhodenentzündung konsequent behandeln lassen und sich so weit wie möglich vor Verletzungen oder Gewalteinwirkungen im Genitalbereich schützen.
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