Hydrozele (Wasserbruch): Diagnose

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (06. Mai 2015)

Bei der Hydrozele (Wasserbruch) ist die Diagnose in der Regel einfach: Durch verschiedene Untersuchungen kann der Arzt die gutartige Veränderung am Hoden leicht feststellen.

Bei Verdacht auf eine Hydrozele erfolgt zunächst eine körperliche Untersuchung: Hierbei tastet der Arzt den Hodensack, der bei einem Wasserbruch meist geschwollen ist, und die Hoden ab, um nach Auffälligkeiten zu suchen.

Um die Hydrozele sicher zu diagnostizieren, setzt der Arzt in der Regel bildgebende Verfahren wie eine Ultraschalluntersuchung (Sonographie) ein. Seltener ist eine Magnetresonanztomographie (MRT) erforderlich, um den Wasserbruch zu beurteilen.

Früher kam bei Verdacht auf eine Hydrozele häufig auch eine Diaphanoskopie zum Einsatz: Hierbei durchleuchtet der Arzt den Hoden mit einer starken Lampe im abgedunkelten Raum. Liegt eine Wasseransammlung vor, ist dabei durch die Hodensackhaut ein durchscheinender, hellerer Bereich sichtbar. Die Diaphanoskopie eignet sich jedoch nicht dazu, einen Wasserbruch von einem Leistenbruch abzugrenzen, bei dem Gewebe eingeklemmt ist (sog. inkarzerierte Leistenhernie).

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