Startseite > Krankheiten > Hydrozele (Wasserbruch) > Definition
Stand: 24. März 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Eine Hydrozele (Wasserbruch) ist eine Ansammlung von Flüssigkeit im Hodensack (Skrotum). Diese gutartige Veränderung am Hoden ist meist nicht schmerzhaft.
Die Hydrozele kann auf den Hoden (lat. testis) beschränkt sein – dann liegt eine sogenannte Hydrocele testis vor. Daneben kann gleichzeitig (oder ausschließlich) ein Wasserbruch am Samenstrang (lat. Funiculus spermaticus) bestehen, was fachsprachlich Hydrocele funiculi spermatici heißt.
Die Hydrozele kann primär angeboren sein oder sekundär aufgrund verschiedener Ursachen im Lauf des Lebens entstehen. Die primäre Hydrozele tritt ein- oder beidseitig auf und verschwindet meist ohne Behandlung von selbst (spontan) in den ersten Lebensmonaten. Diese angeborene Wasseransammlung im Hoden ist kein seltenes Ereignis: Ein Wasserbruch liegt bei männlichen Kindern mit einer Häufigkeit von etwa ein bis zwei Prozent schon bei der Geburt vor.
Der akute Wasserbruch ist eine Sonderform der Hydrozele. Diese Form tritt in der Regel in Verbindung mit einem Trauma, einer Infektion oder einer Einblutung auf und äußert sich durch starke Schmerzen.
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