Startseite > Krankheiten > Humeruskopffraktur (Oberarmkopffraktur) > Diagnose
Stand: 30. Juni 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Bei einer Humeruskopffraktur (Oberarmkopffraktur) reichen zur Diagnose eine Beschreibung des Unfallhergangs und der typischen Beschwerden meist aus: In der Mehrzahl der Fälle ist ein Oberarmkopfbruch die Folge eines Sturzes auf die Hand, auf den ausgesteckten Arm oder auf die Schulter.
Der Oberarmkopf kann bei einer Oberarmkopffraktur an unterschiedlichen Stellen in zahlreiche Bruchstücke (Fragmente) zerspringen. Daher ist es wichtig, bei der Diagnose festzustellen, wie kompliziert die vorliegende Bruchverletzung ist: Nur so kann der Arzt die richtige Behandlung festlegen. Wie schwer die Humeruskopffraktur ist, lässt sich beispielsweise nach Neer anhand der Anzahl der Bruchstücke und ihrer Verschiebung beurteilen:
Um das Ausmaß der Humeruskopffraktur zu beurteilen, sind zur Diagnose Röntgenaufnahmen und eine Computertomographie (CT) geeignet. Zusätzlich kann eine Ultraschalluntersuchung (Sonographie) erfolgen, um mögliche neben der Oberarmkopffraktur bestehende Weichteilverletzungen zu beurteilen.
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