Humeruskopffraktur (Oberarmkopfbruch): Diagnose

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (18. Juni 2015)

Einen Humeruskopffraktur (Oberarmkopfbruch) stellt der Arzt meist bereits anhand der Beschreibung des Unfallhergangs und der typischen Beschwerden fest: In der Mehrzahl der Fälle ist ein Oberarmkopfbruch die Folge eines Sturzes auf die Hand, auf den Ellbogen oder auf die Schulter. Bei der körperlichen Untersuchung prüft der Arzt die Schulter und den betroffenen Arm auf Schwellungen und Bewegungseinschränkungen. Zudem achtet er auf Blutergüsse, Begleitverletzungen sowie die Nervenfunktion und Durchblutung des betroffenen Arms.

Der Oberarmkopf kann bei einer Humeruskopffraktur an unterschiedlichen Stellen in zahlreiche Bruchstücke zerspringen. Daher ist es wichtig, festzustellen, wie kompliziert die vorliegende Bruchverletzung ist: Nur so kann der Arzt die richtige Behandlung festlegen. Wie schwer die Humeruskopffraktur ist, kann der Arzt beispielsweise anhand der Anzahl der Bruchstücke und deren Verschiebung beurteilen.

Um das Ausmaß der Humeruskopffraktur zu untersuchen, eignen sich zum Beispiel Röntgenaufnahmen oder eine Computertomographie (CT). Neben dem Oberarmkopfbruch möglicherweise bestehende Weichteilverletzungen kann der Arzt im Rahmen einer Ultraschalluntersuchung (Sonographie) beurteilen.

Man sieht die Röntgenaufnahme einer proximalen Humerusfraktur. © iStock

Eine Röntgenaufnahme gibt Aufschluss über das Ausmaß der Humeruskopffraktur.


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