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Hüftdysplasie, Hüftluxation
Hüftdysplasie, HüftluxationStand: 30. Juli 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Die Hüftdysplasie ist mit 2 bis 5 Prozent die häufigste Fehlbildung (= Dysplasie) bei Neugeborenen. Sie betrifft das Hüftgelenk und führt häufig zusätzlich zu dessen Verrenkung (= Luxation) – also zur Hüftluxation. Mädchen sind häufiger betroffen als Jungen. Hüftdysplasie und Hüftluxation entstehen meist durch ein Zusammenspiel mehrerer (äußerer und innerer) Faktoren. Begünstigend wirkt dabei aus, dass das Hüftgelenk in der zweiten Schwangerschaftshälfte noch wenig formstabil ist. Zu den möglichen Ursachen für die Entstehung einer Hüftgelenksdysplasie und Hüftgelenksluxation gehören:
Bei der Geburt kann die Hüftdysplasie und Hüftluxation nur leichte Symptome zeigen, aber auch schon vollständig ausgeprägt sein. Erstes Anzeichen für eine Hüftdysplasie bei neugeborenen Kindern ist zunächst oft nur ein instabiles Hüftgelenk. Dieses bildet sich in 80 Prozent der Fälle spontan zurück und das Hüftgelenk entwickelt sich normal weiter. Wenn die Instabilität bestehen bleibt oder sich Hüftdysplasie und Hüftluxation verschlimmern, ist eine frühe Therapie wichtig, um Folgeschäden zu verhindern. Die Behandlung richtet sich nach dem Alter der Kinder und dem Schweregrad der Fehlbildung: Die gegen Hüftdysplasie und Hüftluxation eingesetzten Maßnahmen reichen von einer Spreizhose über krankengymnastische Übungen und bis hin zur Operation. Um zu verhindern, dass sich nach der Geburt eine Hüftdysplasie und Hüftluxation ausbildet, ist es ratsam, sein Baby
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